Ländertausch für 6 Monate

Joyeux Noël

Bonne Anne !
Frohes neues Jahr noch an alle nachträglich!
Vielleicht habt ihr euch gefragt, wo ich denn die ganzen Ferien abgeblieben bin… Wir waren wieder im Ferienhaus meiner Gastfamilie und haben dort die Feiertage und auch die ganzen Ferien verbracht. Ich werde euch nun etwas von meinen französischen Weihnachten erzählen…
Mit der Planung wurde schon lange vorher begonnen und es stand fest dass der Aperitif bei uns im Haus stattfinden sollte. Es ging also los mit Liste schreiben, Einkaufen, Haus putzen, Schmücken und so weiter! Ja, auch in Frankreich wird dekoriert und ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Am 24. haben wir dann alles für den Aperitif bei uns Vorbereitet. Der Aperitif ist nicht wirklich als Mahlzeit anzusehen. Man trinkt ein Getränk (für die Erwachsenen Alkohol – für die Kinder Säfte) und es gibt kleine Sachen zum Essen um den Appetit anzuregen. Gegen halb 8 ist dann die Familie eingetroffen und wir waren schließlich 45 Leute (der Vater meiner Corres hat 6 Geschwister welcher wiederum auch Kinder haben). Das Haus war voll, man konnte Gelächter und Gespräche hören und es war wirklich beeindrucken. Dann ist schließlich ein „Père Noël“ gekommen, der die Geschenke verteilt hat und alle waren für eine halbe Stunde beschäftigt Geschenkpapier zu zerreißen, zu staunen und Küsschen zu verteilen. Nach dieser Prozedur, welche sehr amüsant war, da auch ich viele Geschenke bekommen habe, sind wir dann zum ins Nachbarhaus zum Bruder gegangen, wo das Festessen stattfand! Ich habe noch nie so ein Essen erlebt! Und damit ihr eine Vorstellung bekommt, werde ich euch die Gänge aufschreiben!
1. Vorspeise:    Meeresteller (mit Muscheln und Schnecken) oder Austern
2. Vorspeise:    „Foie Gras“ (Leberpastete) mit „Brioche“ (wie Milchbrot)
Hauptgang:       Rindfleisch, Püree vom Selerie, Bratkartoffeln, Karotten
Salat (gehört immer dazu)
Käse (gehört auch immer dazu)
Dessert:           „Bûches de Noël“ (ein Kuchen mit Buttercreme)
Besser als im Restaurant… Das Essen hat dann auch dementsprechend lange gedauert, und wir sind erst gegen 1 Uhr im Bett gewesen! Es war wirklich sehr sympathisch die große Famille vereint zu sehen und mit verschiedenen Leuten zu reden.

Am 25.12. war dann die Familie meiner Gastmutter da, und alles ging noch einmal von vorne los… Natürlich gab es nicht das selbe Gericht, aber es hatte die selbe Dimension.
Ich glaube eine gute Feier ist in Frankreich auch immer mit einem guten Essen verbunden. Man bleibt lange zusammen und macht „Pausen“ zwischen den Gängen. Man nimmt sich auch mehr Zeit alles vorzubereiten und es ist nicht schlimm, wenn man 2 Stunden oder mehr in der Küche verbringt.

 

8.1.07 19:02

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