Ländertausch für 6 Monate

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Angekommen!!!!

Halloechen aus Paris!!!

Bitte nicht wundern wenn ihr die naechsten Monate nur noch ae und oe und so lest... Die Franzoesische Tastatur ist ein bisschen anders und da gibts einige Buchstaben nicht

Ich bin mit etwas Verspaetung gut in Paris angekommen und jetzt auch ein grosser Fan vom Fliegen!  Es war echt super... Nur dass mir die Ohren total weh getan haben!!!

Paris bei Nacht ist wirklich wunderbar und so gross!!!

Jedenfalls waren wir dann Samstag auch in der Stadt... faire les magasins So viele Leute!!! Und alle aus verschiedenen Nationen... so kam es mir vor. Die Hauser hier sind ebenfalls total gross! Aber sehr schoen! Alles ist noch so gut erhalten in seinem alten Baustil!!!

Abends kamen dann Gaeste zu Besuch und ich musste mich ein bsschen erproben in der Sprache... Wenn die Franzosen untereinander reden, dann ist alles ein Wort... so empfinde ich es jedenfalls.

Sonntag gings dann zum Tour Eiffel und Louvre und so weiter. Einfach mal gucken. Herrlich. Einfach wunderschoen!!! Bilder folgen bald!

Bis dann!

Eure Antje 

 

 

 

1 Kommentar 3.9.06 18:36, kommentieren

Fotos

Halloechen!!!

Fotos koennt ihr euch jetzt auch angucken!

Hab ein paar ins Internet gestellt (siehe Link)! 

Bis bald!

Eure Antje

 

1 Kommentar 4.9.06 11:33, kommentieren

Bouffer; Essen...

Jeder muss essen; auch die Franzosen. Ueber die Unterschiede zum deutschen Essverhalten moechte ich hier etwas schreiben.

Zum Fruehstueck gibt es meistens nicht mehr als ein Stueck Baguette oder ein Croissant mit Saft und Kakao. Zum Mittag wird ordentlcih gegessen; zum Beispiel in der Kantine der Schule, oder auch im Café. Ich habe noch nicht in der Kantine gegessen, aber wenn es soweit ist werde ich davon berichten. Meistens gibt es beim Essen 3 Gaenge: Entrée; Plat und Dessert. Entrée ist oft Salat und Dessert etwas Suesses. Ich finde auch, dass die Franzosen leichter Essen. Sie essen Fleisch; aber eher kleinere Portionen. Dazu gibt es Baguette und fast immer Salate.

In den Strassen von Paris sind ueberall kleine Cafés und Restaurantes in denen sich die Leute tummeln bis in den spaeten Abend. Ich denke nicht dass dabei unbedingt dass Essen im Vordergrund steht sondern auch das Treffen von Freunden und vor allem das Reden.

Letzten Samstag waren Freunde zu Besuch bei den Duponts. Wir haben das Essen einige Zeit davor vorbereitet. Kleine Sachen. Serviert wurde dann eines nach dem anderen. Zum Beispiel Spiesser mit Tomate und Mozarella; Weissbrot mit verschiedenen Aufstrichen; Pizza und natuerlich auch Kuchen (Schokolade!).

Dass die Franzosen soooo lange essen stimmt auch nicht zu 100%. Dazu haben sie auch garnicht die Zeit. Am Abend wenn alle fertig sind mit der Schule oder der Arbeit ist es meistens schon um 9. Da hat man keine Zeit stundenlang zu Essen, wenn es frueh zeitig raus geht. Wenn aber Besuch da ist, kann es schon vorkommen dass das Abendbrot 3h dauert; man isst aber nciht ununterbrochen sondern kleine Sachen immer mal zwischendurch und dabei wird viel erzaehlt.

Ich denke aber auch das die Essgewohnheiten teils von Familie zu Familie unterschiedlich sind. Dies sind meine Erfahrungen und ich kann mir vorstellen, dass andere Leute auch andere Erfahrungen gemacht haben.

Lasst es euch schmecken!

Eure Antje

 

1 Kommentar 5.9.06 19:52, kommentieren

Mein 2. Heim: Versailles

Heute sind wir nach Versailles gefahren. Von Paris ist das ungefaehr ne gute Stunde entfernt. Das Wetter war echt super; fast ein bisschen zu warm. Sanssouci ist im Gegensatz zu Versailles klein! Es ist alles so gross und so verziert, dass ich es eigentlich nicht richtig realisieren konnte... Am besten hat mir das Schloss von Marie-Antoinette gefallen. Das war alles etwas schlichter und ausserdem war der Garten etwas urwuechsiger.

Am meisten gefallen mir bei solchen Schloessern immer die Parks! Und die Parkanlage von Versailles ist gigantisch! Um das Schloss hat der ehemalige Koenig (fragt nicht welcher) eine Stadt angelegt, und die Bewohner der Stadt sind Sonntags alle zum Joggen in der Versailler Parkanlage unterwegs Fahrradfahrer, die einen umradeln, gab es auch zur genuege.

Zum Mittag haben wir uns dann einen schoenen Platz im Park gesucht und gepicknickt... Aber wir waren nicht die einziegen! Viele Leute haben sich im Schatten unter den Baumen niedergelassen und etwas gegessen, waehrend die Kinder in Ruhe gespielt haben. Das fand ich total entspannend.

So, ich muss jetzt erstmal die vielen Eindruecke verarbeiten!

Bilder koennt ihr euch unter https://fotoalbum.web.de/gast/antje.urbig/Versailles_10_September_2006 angucken!

Bis bald!

Eure Antje

 

2 Kommentare 10.9.06 19:04, kommentieren

Pauken; Pauken; Pauken

Bei den Franzosen beginnt der Tag nicht unbedingt mit einem Fruehstueck; meistens wird nur schnell etwas getrunken und dann gehts auch schon per Metro oder Bus oder auch zu Fuss zur Schule. Und davor warten schon etliche Schueler darauf, das Gebaeude betreten zu koennen. Davor werden noch Kuesschen getauscht und ein bisschen getratscht. Der Unterricht beginnt hier um 8 Uhr. Es kann aber auch passieren dass man Freistunden hat und erst um 10 Uhr anfaengt. Der Unterricht dauert dann 55 Minuten und oftmals hat man Doppelstunden. Von 9.55 Uhr bis 10.05 Uhr ist eine kleine Pause (récréation). Eine Fruehstueckspause gibt es hier nicht. Bis 13 Uhr wird dann weiter geschuftet. Eine grosse Mittagspause zum Entspannen und (natuerlich) Essen ist von 13 - 14 Uhr. Man isst in der Kantine oder holt sich etwas im Supermarkt; Baecker nebenan usw...

Kurz etwas zum essen in der Kantine: Ob man in der Kantine isst oder nicht wird hier ganz spontan entschieden. Man muss nicht wochenlang vorher schn nen Speiseplan ausfuellen. Danach bezahlt man mit seiner Chipkarte und geht dann weiter in der Schlange um sich Tablett, Besteck und Glaeser zu nehmen. Man hat dann Auswahl zwischen verschiedenen Vor- und Nachspeisen (kleine Salate; Obst. Joghurt usw...) Danch geht man weiter um sich ein Hauptgericht auszusuchen. Es gibt oft Fisch oder Fleisch und dazu Kartoffeln, Reis, Nudeln... Die Sossen nimmt man sich selber, genauso wie das Baguette. An den Tischen haben ca. 8 Personen Platz und der letzte muss das (stille) Wasser holen. Nach dem Essen (bei dem viel geschwatzt wird) raumt man sein Tablett auf; d.h. man stellt es auf ein Laufband. Die Essensreste muessen auf dem Teller sein und das Besteck daneben. Und dann gehts raus auf den Hof.

Nach der Mittagspause gehts dann wieder straff mit dem Unterricht weiter und es kann auch mal passieren; dass man erst um 18 Uhr Schluss hat.

Oftmals hat man auch Freistunden zwischen dem Unterricht, welche dann genutzt werden um die Hausaufgaben zu erledigen. Diese nennt man permanence.

Zu Hause gehts dann gleich weiter mit dem Lernen; da es hier mehr Hausaufgaben usw. gibt.

Das wars erstmal bis auf weiteres; ich muss jetzt zur Schule!

Bis bald! Eure Antje

1 Kommentar 13.9.06 09:36, kommentieren

Das franzoesische Schulsystem

Um euch weiteres von der Schule schreiben zu koennen, ist es besser ein paar Grundinformationen zu uebermitteln; da das franzoesische Schulsystem doch etwas von unserem deutschen abweicht.

In Frankreich gibt es 30 Akademien durch die die Schulen verwaltet werden. Diese Akademien sind vergleichbar mit unseren Regionalschulaemtern.

Es gibt keine Schulpflicht in Frankriech. Man kann "Hausunterricht" machen oder eben nicht zur Schule gehen. Allerdings muessen die Eltern dies melden und die Stadt ueberprueft dann in regelmaessigen Abstaenden die familiaeren Bedingungen, die Gesundheit und die Lernfortschritte des Kindes.

Im Alter von 2 bis 6 jahren besuchen die Kinder die Vorschule, école maternelle. Ich denke dass ist vergleichbar mit dem Kindergarten bei uns, wo die Kinder ja auch lernen wie man isst, schneidet, malt usw... Im Alter von 6 Jahren besucht man dann die Grundschule, 5 Jahre lang. Die verschiedenen Schuljahre heissen CP (cours préparatoire), CE1 (cours élémentaire 1), CE2, CM1 (cours moyen 1) und CM2. Danach gehen die Schueler dann auf die Gesamtschule, Collège. Auf dem Collège lernen sie Franzoesisch, Mathematik, 2 Fremdsprachen, Geschichte-Geographie-Gemeinschaftskunde (das ist ein Fach), SVT (Biologie und Geowissenschaften), Physik-Chemie, Technologie, Kunst, Musik und Sport. Als sogenannte Optionen kann man eine Regionalsprache, Latein oder Griechisch lernen. Am Ende des Collège gibts dann eine Pruefung und nach Gelingen dieser bekommt man ein Abschlusszeugnis, diplôme national du brevet. Hat man ein gutes Zeugnis, besteht die Moeglichkeit auf das Gymnasium, lycée zu gehen. Im lycée wiederum gibt es drei Klassenstufen: Seconde; Première; Terminale. In die Seconde gehen alle Schueler noch gemeinsam bevor sie sich dann in der Première fuer ein Profil, welches sich durch eigene Pflichtfaecher, unterschiedliche Lehrplaene und unterschiedliche Stundenzahlen auszeichnet, entscheiden muessen.                           Es gibt: L (littéraire - literarisch); S (scientifique - naturwissenschaftlich) und ES (économique et sociale - wirtschaftlich und sozialwissenschaftlich). Innerhalb der Profile gibt es dann noch weitere Optionen. In der Terminal (wie 12. Klasse) muessen die Schueler dann das Abitur, baccalauréat (kurz bac), ablegen, wobei sie bis zu 12 Pruefungen haben und nur die Noten dieser Pruefungen zaehlen. Das Abitur in Franzoesisch und bis zu 2 weitere Faecher wird aber schon in der Première absoloviert. Die Aufgaben fuer die Abiturpruefungen werden zum gleichen Termin zentral gestellt. Das alles bedeutet viel Stress und Arbeit fuer die Schueler in Frankreich.

Das alles koennt ihr unter http://de.wikipedia.org/wiki/Schulsystem_in_Frankreich nocheinmal nachlesen.

Bis bald! Eure Antje

 

 

 

1 Kommentar 16.9.06 16:08, kommentieren

Info

Hallo an alle!!

Die Fotos sind jetzt endlich drin und ihr könnt sie euch unter

https://fotoalbum.web.de/gast/winkyurbig/Partimoine anschauen!

Noch so zur Info: den Blog kann man abonnieren Schaut mal oben in der Leiste nach!

Vielen Dank auch für eure zahlreichen Gästebucheinträge!!!!

Bis bald!

Eure Antje

P.s. Ganz liebe Gruesse an mein Luischen, Louisa, Stefka, Katha und an meine Cousinchen

P.p.s. Und an alle anderen auch...

3 Kommentare 22.9.06 14:16, kommentieren